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| Face | Kehlungen, Abschrägungen von Pappenkanten an Einbanddecken. | |||||||||||||||||||||
| Fachbücher | Deutsche F. und Bücher von Einbandforschern tauchenspät auf, weil die alten Meister ihre Fachgeheimnisse nicht preisgaben; 1708 erschien Zeidlers "Buchbinderphilosophie" und 1741 Predigers "Der wohlanweisende Buchbinder und Futteralmacher". Das Buch von Thon "Die Kunst Bücher zu binden" erschien 1820; es erreichte 8 Auflagen. "Das illustrierte Buchbinderbuch" von Brade kam 1860 heraus; es wurde mehrfach bearbeitet und erreichte bis 1939 10 Auflagen. Andere F. schrieben Laien, die die Buchbinder nach ihren Techniken ausfragten. Die besten F. der Neuzeit wurden von Fachleuten wie Brade, Henningsen, Kersten und Wiese geschrieben. Mit wenigen Ausnahmen sind die F. vergriffen, wozu auch die Bücher der Einbandforscher gehören. Selbst in großen deutschen Bibliotheken sind F. nur lückenhaft vorhanden. Deshalb bemüht sich das MDE-Archiv an der Universitätsbibliothek in Münster, noch erreichbare F. zu sammeln und in den Leihverkehr einzugliedern. Ziemlich vollständig sind die Bücher des Buchbinder-Verlags, die im Mainzer "Gutenberg-Museum" als "Max-Hettler-Stiftung" untergebracht sind, aber nicht außer Haus verliehen werden. Eine Liste der Fachbücher unter dem Menüpunkt FACHBÜCHER ist in Planung. | |||||||||||||||||||||
| Fachschulen | Sie wurden erst gegen Ende des 19.Jh. gegründet, als das Wandern der Buchbindergesellen aufhörte und damit zunächst das Weiterbilden in fremden Werkstätten; zunächst waren es einzelne Meister, die in ihren Werkstätten vornehmlich das Handvergolden lehrten; es entwickelten sich private und Innungsfachschulen. So entstand die Berliner Innungsfachschule 1888. Die Gewerbliche F. für Buchbinder in Schiebus von Gustav Bernhardt im Jahre 1894; 1891 gründeten Horn und Patzelt die bedeutendste F. in Gera, die aber 1921 einging; viele spätere Fachlehrer genossen hier ihre Ausbildung. Auf Initiative von Paul Adam entstand 1894 seine private F. in Düsseldorf, neben der Vergoldeschule von Carl Schultze, 1909 die von Friedrich Graf in Altenburg; in Glauchau/Sachsen bestand eine weitere von Kullmann; die letzte private F. wurde 1910 von Otto Dorfner in Weimar ins Leben gerufen, ging aber 1945 ein,. In München entstand eine Tagesfachschule für Kunstbuchbinder; sie hieß ab 1950 "Meisterschule"; die Abschlussprüfung für Handwerksmeister und Industriebuchbinder kann neben der abschließenden Prüfung in der "Akademie für das graphische Gewerbe" in München ebenfalls abgelegt werden. In Ascona wurde 1965 von Josef Stemmle eine Privatfachschule gegründet, die vom Verein der Buchbindereibesitzer in der Schweiz, den Schwesterverbänden des grafischen Gewerbes und der Schweizerischen Bankgesellschaft übernommen wurde. Um 1900 wurden von der preußischen Regierung in den größeren Städten Handwerker- und Kunstgewerbeschulen eingerichtet, die zum Teil Fachklassen für Buchbinderei besaßen; während des Dritten Reiches wurden die F. in "Meisterschulen des deutschen Handwerks" umbenannt. 1945 erfolgte eine Neuordnung dieser Schulen in "Werkkunstschulen" oder "Werkakademien"; Träger dieser Schulen waren meist die Städte, wie Berlin, Braunschweig, Essen, Hamburg, Hannover, Kiel und andere. München hat innerhalb der Akademie für das graphische Gewerbe, die "Meisterschule für Buchbinder". Anfang der Siebziger Jahre wurden die Werkkunstschulen in "Fachschulen" umgewandelt und zum Teil in "Gesamthochschulen" integriert. Die Industrialisierung der Buchbinderei führte zu Ingenieursfachschulen in Berlin, München, Stuttgart und anderen Orten. Ihr Besuch setzt das Abitur oder den Fachhochschulabschluss voraus. Die noch vorhandenen Handbindeklassen an den Fachhochschulen, Gesamthochschulen und Akademien sind zum Teil eingegangen oder ergänzen den theoretischen und Maschinenunterricht, wie auch nur noch Kunststudenten in einigen Papiertechniken unterrichtet werden. Sie spielen in der Regel nur noch als Werkstätten für den Schulbedarf eine Rolle. Die "Meisterschule für Buchbinder" in München ist neben der in Berlin die einzige Vollzeitschule in Deutschland zur Ausbildung zum Buchbindermeister; in mehreren größeren Städten aber bestehen Meisterkurse, die zu Handwerks- oder Industriemeistern ausbilden; andere Kurse werden von den Innungen durchgeführt. | |||||||||||||||||||||
| Fächerklebebindung | >Klebebindung bei der der Buchblock zur besseren Beleimung "aufgefächert" wird und so nicht nur die Papierkante beleimt wird. Für die K. gibt es manuelle und halbautomatische Fächerklebebindemaschinen wie z.B. die "PräGlu" und "PräColl" der Firma Schmedt. | |||||||||||||||||||||
| Fälzelgerät | Gerät zum Binden von Broschüren, Prospekten und Geschäftsberichten mit Hilfe von selbstklebenden >Fälzelstreifen. Die Fälzelstreifen halten die Blätter gebunden und bilden gleichzeitig den Rücken. | |||||||||||||||||||||
| Faden | Leinenzwirn mit dem Bücher von Hand geheftet werden; bei Maschinenheftung werden Zwirne auf "Kops" gewickelt, aus Baumwolle, Zellwolle oder Nylon verwendet. F. aus Baumwolle (auch aus Gummi) mit Splinten werden zum Binden von Blättern benutzt. | |||||||||||||||||||||
| Fadenheftmaschinen | Man unterscheidet a) Buchfadenheftmaschinen und b) Knotenfadenheftmaschinen. Die unter a) angeführten Maschinen heften Lage auf Lage, mit oder ohne Gaze; die ersten F. dieser Art ahmten die Handheftung mit einem durchgehenden Faden nach; die Heftlagen mussten dazu an "Kopf und Schwanz" für den Fadenübergang eingeschlitzt werden und Hakennadeln zogen die Fäden an mehreren Stellen nach innen und verknüpften sie miteinander. Diese F. arbeiten mit einem "Schiffchen", wie es die Nähmaschinen tun. Moderne F. haben dagegen für jeden Stich Fadenzuführungen für Einzelheftköpfe. Es gibt F. mit Vorstech-, Näh- und Hakennadeln; amerikanische Modelle arbeiten mit halbkreisförmigen, sichelartigen Nadeln, schweizerische mit Spiralnadeln. Bei den F. mit sichelförmigen Nadeln wurde der eingestochene Faden von einer Nadel erfasst und mit dem anderen verknüpft. Es gibt normale F. bei denen die Heftlagen auf einen schwingenden Sattel aufgelegt werden, halbautomatische, die den Bogen unter die Heftkörper führen und vollautomatische, die auch das Anlegen besorgen. Knotenfadenheftmaschinen wie unter b) angeführt, für Einzellagen wie bei Schreibheften, Prospekten usw. verknüpfen den Heftfaden in jeder Lage; sie werden auch zum Einknüpfen von Kordeln in Gepäckanhänger benutzt, arbeiten aber zu langsam um wirtschaftlich zu sein. | |||||||||||||||||||||
| Fadensiegeln | Von der Leipziger Buchbindereimaschinenfabrik Gebr. Brehmer um 1965 entwickelte Bogenfalzmaschine, in die Heftköpfe eingebaut sind; vor dem letzten Falzbruch stechen diese je einen thermoplastischen Faden ein, der nach dem Abschneiden in der Art von Drahtklammern umgelegt und auf dem Bogenrücken heiß angesiegelt wird; das Heft mit Fadenheftmaschinen wird dabei umgangen. Die Bücher werden nach dem Lagenzusammentragen auf dem Rücken geleimt und Gaze aufgeklebt. Nachteil: bei Schnellschüssen müssen mehrere Maschinen mit Fadensiegeleinrichtung arbeiten. | |||||||||||||||||||||
| Faksimile-Drucke | Auch "Reprint-Drucke" genannt, sind Nachdrucke vergriffener Bücher; die Seiten der Original werden fotografiert und im >Offsetverfahren vervielfältigt. | |||||||||||||||||||||
| Falz | Ein beweglicher Bruch im Material. Falzleinen: ein feinfädiges, weißes Gewebe; Falzbatist: ein besonders dünnes, weißes Gewebe, das zum Verstärken von Papierbrüchen benutzt wird und das besser ist als normales Schirting; Kalikofalz: derbes appretiertes, farbiges Gewebe für Gelenke; Ansetzfalz: vor dem Vorsatz befindliche Papierstreifen, auf dem bei Handarbeit die Pappendeckel geklebt werden; aus dem Falz schlagen: Druckbogen zum Handfalzen durch Wegschlagen der Falzbrüche bereitmachen; die früher in Packen zusammen gebrochenen Druckbogen verlangten diese Arbeit. | |||||||||||||||||||||
| Falzbein | Arbeitswerkzeug des Buchbinders aus Knochen, das zum Papierfalzen, Anreiben und für Ausformarbeiten benutzt wird. "Das F." wurde auch eine Fachzeitschrift für Buchbinderlehrlinge genannt. F. werden heute auch aus Kunststoff wie z.B. Teflon hergestellt. | |||||||||||||||||||||
| Falzen | Das Zusammenbrechen von Papierbogen auf kleinere Formate. "Ausfalzen": das Verdünnen eines Lederfelles im Ganzen durch Behobeln der Aasseite; nicht mit Lederspalten zu verwechseln. | |||||||||||||||||||||
| Falzeinbrennmaschine | Maschine mit zwei beheizten Stahlbacken, die das Gewebegelenk bei Verlagsbüchern einbügeln, "einbrennen" um den Falz ansehnlicher zu formen und um das Deckelöffnen zu erleichtern; es gibt auch F. mit beheizten, rotierenden Bronzescheiben, die ein fließendes Falzeinbügeln ermöglichen z.B. PräForm von Schmedt | |||||||||||||||||||||
| Falzfestigkeit | Die Anzahl von Doppelfalzungen, die ein Papier aushält, ehe es bricht. | |||||||||||||||||||||
| Falzmappe | Decke mit in den Rücken eingehefteten schmale Papier- oder Gewebestreifen, an die vom Benutzer Schriftstücke eingeklebt werden können. Veraltet. | |||||||||||||||||||||
| Falzmaschine | Maschine zum Brechen von Papierbogen in die gewünschten Größen. Die erste F. baute Black 1851; sie hatte Handanlage nach Markierungen und ein Schwert aus Stahl, das die Falzbogen zwischen zwei rotierende Walzen schlug; dieses System wurde zur halbautomatischen und vollautomatischen Bogenanlage verbessert; dabei wird Luft zwischen den Papierstapel geblasen, Saugstangen heben Bogen um Bogen ab, um sie zwischen die Falzwalzen zu schicken (Schwertfalzmaschinen); bei den "Rotary-Anlegern" wickeln sich die Bogen um eine dicke Holzwalze, werden dabei zu Treppen vereinzelt und können von Greifern erfasst und den Falzwalzen zugeführt werden; um 1910 kamen in den USA die "Stauchfalzmaschinen", bei denen die in die Maschine laufenden Bogen gegen ein Stahllineal prallen und im gleichen Augenblick den dabei entstehenden Wulst zwischen zwei gegenläufige Walzen erfassen und falzen; mit ihnen lassen sich Zickzack-, Leporello-, Wickel- und andere Brüche falzen. Sie sind leistungsfähiger als die genauer arbeitenden "Messerfalzmaschinen". Alle F. können mit Perforierrändern, Kreismessern und Drahtklammerapparaten bestückt werden (>Fadensiegeln) | |||||||||||||||||||||
| Falzmaschinenband | stabiles Band, Gurt; wird von manchen Falzmaschinen für den Einzug der Bogen benötigt. | |||||||||||||||||||||
| Falz-Niederdruckpressen | Presse mit der die gebrochenen Falze nieder gepresst werden. | |||||||||||||||||||||
| Falten schlagen | kann ein feuchtes Material, wenn es sich dehnt, aber teilweise daran durch Festkleben gehindert wird.; der Buchbinder muss sein Material immer ausdehnen lassen, ehe es verarbeitet werden kann; Ausnahmen gibt es nur bei sofortigem Anpressen, das ein Dehnen verhindert; Falten entstehen beim Falzen durch zu dickes Papier (Quetschfalten), im Stapel, wenn nur die Ränder feuchte werden, bei Büchern dann, wenn, wenn das Papier quer, also in falscher Laufrichtung verarbeitet wurde. | |||||||||||||||||||||
| Faltschachteln | sind leichte Kartonschachteln, bedruckt, in den Biegelinien gestaucht, wobei gleichzeitig Klappen ausgestanzt werden; das Zusammenkleben erfolgt nach dem Beleimen eines überstehenden Kartonstreifens unmittelbar darauf. | |||||||||||||||||||||
| Fanfare-Einband | Im 16.Jh. gepflegter Einbandstil mit feinen spiralförmigen Rankenvergoldungen (> Evé). Nodier, ein französischer Büchersammler, prägte 1829 das Wort "Les Fanfares" und ließ seine Bücher mit einer dem Fanfarenstil ähnlichen Verzierung vergolden; der Fanfarenstil ging um 1620 in den Pointilleéstil über. | |||||||||||||||||||||
| Faraday, Michael | (*1791, + 1867). Berühmter Chemiker und Physiker, gelernter Buchbinder, Begründer der Elektrizitätslehre. | |||||||||||||||||||||
| Farbauffrischer | Spray, das nach Maschinenstillstand auf Farbwalzen und Gummitücher gesprüht wird, frischt die Druckfarben auf und vermeidet Rupfen. | |||||||||||||||||||||
| Farbdruck | mit der Vergoldepresse auf Einbanddecken ist mit streng angeriebenen Farben möglich; in den Gründerjahren nach 1870 brachten es die Presse bei Mehrfarbenpressungen auf Einbanddecken in Verbindungen mit Blattvergoldungen zu technischer Meisterschaft; Großbetriebe verwenden kraftbetriebene Farbdruckpressen, gelegentlich auch schwere Tiegeldruckpressen; der billige F. wird zu Gunsten des Pressens mit Farbfolien, die sofort decken und ein sauberes Arbeiten ermöglich, nur noch selten angewendet. | |||||||||||||||||||||
| Farbiger Heftdraht | >Heftdraht, der kunststoffummantelt ist; die Ummantelung z.B. Nylon gibt es in verschiedenen Farben. | |||||||||||||||||||||
| Farbfolie | >Folie. | |||||||||||||||||||||
| Farblacke | werden Farben genannt, die an Erden und Kreiden gebunden sind. | |||||||||||||||||||||
| Farblöser | Reinigungsmittel mit dem Farbreste, Papierstaub etc. von Gummitüchern, Feucht- und Farbwalzen. | |||||||||||||||||||||
| Farbschnitte | Einfärben von Buchschnitten mit Körperfarben, vorwiegend auf dem Kopfschnitt; der früher übliche farbige Rundumschnitt wurde selten; maschinelles Schnitteeinfärben bewährte sich nicht; Teerfarben werden wegen der Gefahr des "Einlaufens" nur bei gut geleimten Papieren angewendet, Kunstdruckpapiere können beim Färben an den Schnittkanten zusammenkleben und bleiben deshalb meist weiß. | |||||||||||||||||||||
| Farnese-Einbände | Nach dem Kardinal Alexander Farnese benannt; sie zeigen auf dem Vorderdeckel farbig gemalt in einem Oval Pegasus, der beim Nahen Apolls den kastilischen Quell aus dem Felsen schlägt; Farnese ließ diese Bücher zwischen 1545 und 1546 für den Herzoge von Parma einbinden. | |||||||||||||||||||||
| Fasermethode | Von Hans Heiland 1960 entwickelte Technik, aufgefaserte Hanfschnur unter beschädigte Lederrücken und Lederecken zu schieben, zu kleistern, anzufärben und damit das Ausbessern mit Leder zu vermeiden; die so restaurierten Rücken vertragen aber keinen Dauergebrauch. | |||||||||||||||||||||
| Faszikel | Leichtes Aktenstück, Aktenbündel, Heft. | |||||||||||||||||||||
| Fassgerbung | Ledergerbung im rotierenden Holzfass. | |||||||||||||||||||||
| Federweiß | >Talkum | |||||||||||||||||||||
| Feinleder | Zu den F. zählen alle Buchbinderleder. | |||||||||||||||||||||
| Fell | Haut der Tiere, aus der nach dem Gerben Leder wird. | |||||||||||||||||||||
| Fer à dorer | (frz.). Aus Eisen hergestellte >Fileten und Vergoldestempel. Die Stempelstilart wurde durch angehängte Bezeichnungen bestimmt, z.B. F.-pointillé, F. à la fanfare. F. à la dentelle, F.-oiseau usw.; heute bestehen die Fileten und Handvergoldestempel aus Messing. | |||||||||||||||||||||
| Fertigmachen | Zusammentragen von Buchblock und Buchdecke bei Maschineneinbänden, im Englischen "finishing" genannt; bei Handeinbänden umfasst das Fertigmachen auch das Vergolden. | |||||||||||||||||||||
| Fester Rücken | Im Gegensatz zum hohl gearbeiteten Deckenrücken, der eine dünne Rückeneinlage aus Karton hat, auf den Buchblock geklebtes Leder; hohle Rücken entstanden um 1800. Der F. setzt weniger Papier und breite Bundstege voraus. Haltbare Bindetechnik, die aber das Blätterauflegen beim Lesen erschwert. | |||||||||||||||||||||
| Feststoffgehalt | Liegt beim Klebebindenleimen bei ca. 50-80%. | |||||||||||||||||||||
| Feston | Aus Blumen, Blätter und Früchten gebildetes Bogengehänge, das in der Buchkunst und bei Bilderrahmen von der Renaissance bis zum Klassizismus verwendet wurde. | |||||||||||||||||||||
| Fettflecke | können entfernt werden, wenn man unter den Fleck ein Papier legt, den Fleck selbst mit >Talkum oder Magnesia beschichtet, Benzin oder Tetrachlorkohlenstoff aufträufelt und das Ganze nach dem Trocknen abkehrt. Bei ungenügendem Erfolg die Prozedur wiederholen; man kann auch die Magnesia mit Benzin anfeuchten und dann erst auf den Fleck bringen. | |||||||||||||||||||||
| Fettgerbung | Beim Gerben von Sämischleder angewendet. | |||||||||||||||||||||
| Feuchtklimabeständigkeit | Angabe der Haltbarkeit des Produktes unter definiertem Klima. | |||||||||||||||||||||
| Filete | Handvergoldewerkzeug aus Messing mit Griff in schwacher Sichelform, ca. 10 cm lang, im Französischen "La Palette" genannt; dient zum Bedrucken von Buchrücken mit glatten oder Dessinlinien; die F. wurde 1560 von Pierre Gaillard erfunden. | |||||||||||||||||||||
| Filigrane | Französische Bezeichnung für >Wasserzeichen im >Papier. | |||||||||||||||||||||
| Filzpappe, -papier | wird statt dünner Pappe als Einlage in weiche Arbeiten wie Brieftaschen usw. verwendet. | |||||||||||||||||||||
| Filzseite | Die geschlossene Oberfläche eines Papierbogens; Gegenteil: Siebseite. | |||||||||||||||||||||
| Fingerlinge | Gummikappen mit kleinen Noppen, um Papier besser blättern oder zählen zu können. | |||||||||||||||||||||
| Finis | Ende. | |||||||||||||||||||||
| Finke, Bernhard | (* 25.10.1892, + 29.1.1959). von 1953 bis 1959 Bundesinnungsmeister der deutschen Buchbinder-Innungen, Obermeister der Innung Duisburg, Landesinnungsmeister von Nordrhein-Westfalen. | |||||||||||||||||||||
| Finnische Holzpappe | spezielle Pappe aus reinem Holschliff. | |||||||||||||||||||||
| Firnis | Eingekochtes Leinöl, Bestandteil von Druckfarben. | |||||||||||||||||||||
| Fischleim | Hochwertiger, stark riechender Kaltleim aus Fischabfällen (Synthetikon). | |||||||||||||||||||||
| Fisch-Vogel-Motive | sind in den Zierbuchstaben der merowingischen und koptischen Handschriften anzutreffen. | |||||||||||||||||||||
| Fischer, O.U. | (1867-1974). Adam- und Weise-Schüler, Handbuchbinder bei Sperling in Leipzig. | |||||||||||||||||||||
| Fitzbund | Scheinbund, der durch den Zwirnübergang beim Handheften von einer Lage in die andere durch Umschlingen des voran gegangenen Fadens (verfitzen) gebildet wird; die Bezeichnung F. als Nebenbund ist irrig. | |||||||||||||||||||||
| Fladernpapier | Industriell hergestelltes Kleisterpapier mit maser- oder fladerartiger Zeichnung; wird mit lederbezogenen Holzwalzen hergestellt. | |||||||||||||||||||||
| Flacher Rücken | Ungenaue Bezeichnung für einen Buchrücken ohne Rundung. | |||||||||||||||||||||
| Flachdruck | Im Gegensatz zum Hochdruck (Buchdruck) auch "Steindruck" und "Offsetdruck" genannt. Der gefeuchtete Solnhofer Stein nimmt nur an Zeichnungsstellen Farbe an; die freien, nassen Stellen stoßen die Druckfarbe ab. Heute wird meist von Zink- oder Aluminiumplatten nach dem gleichen Prinzip gedruckt. Beim Offsetdruck wird von einem dazwischen geschaltetem Gummituch gedruckt. | |||||||||||||||||||||
| Flattermarken | sind fette Linien oder Kurztitel, die auf dem äußeren Falzbruch von Druckbogen stufenweise untereinander gedruckt, das rasche Überprüfen der richtigen Bogenfolge ermöglichen | |||||||||||||||||||||
| Flattersatz | Bezeichnung für einen nach recht offenen Satz; Gegenteil: Blocksatz. | |||||||||||||||||||||
| Flechtwerk | Ornamental angeordnete Bandverschlingungen auf Bucheinbänden, z.B. auf Grolier-Büchern; im Norden Europas Knotenflechtwerk in Verbindung mit Fabelwesen. | |||||||||||||||||||||
| Flecken | >Fettflecke: Beseitigen mit einem Fettlöser, Wasserränder und Stockflecken in Papier mit kochendem Wasser, auch mit Kaliumpermanganat und anschließendem Entfärben mit in Wasser gelöstem Kaliumdisulfit. Schwache Reiniger sind Essig und Wasserstoffsuperoxyd. Eisenflecke werden aus Leder mit einer Kleesalzlösung gebleicht. Schmutzflecke leichter Art auf Leder, Pergament und Kaliko lassen sich mit einer wasserverdünnten Eiweißlederlösung entfernen. Vergoldungen können dabei blind werden. Auch mit käuflichen "Tintentod" lassen sich manche Flecken beseitigen. Ein Nachwachen mit Wasser beseitigt die aggressiven Mittel. | |||||||||||||||||||||
| Fleischspalt | Von der Narbenseite eines Lederteiles abgespaltete Aasseite, die durch Appretieren, Färben und Prägen wieder ansehnlich gemacht wird. | |||||||||||||||||||||
| Fleur | Narbenspalt-Schafleder. | |||||||||||||||||||||
| Flexibler Einband | Unter Verwendung schwacher Kartons biegsam gehaltene Einbanddecke für Ganzeinbände wie Notizbücher, Gesangsbücher u.a.; bei Handarbeit wird das Überzugsmaterial nur an den Fälzen angeklebt, es liegt dann eingeschlagen hohl. | |||||||||||||||||||||
| Flexostabil-Klebebindung | Patent der Großbuchbinderei Hollmann KG in Darmstadt; die zusammengehörigen Druckbogen werden in der Klebebindemaschinen am Buchrücken nur so weit ausgefräst, dass an Kopf und Fuß der Lage Stege bleiben, die ein Herausbrechen aus dem Klebstoffverband verhindern; in die ausgefräste Rinne wird ein, den Rücken versteifender Kartonstreifen geklebt. | |||||||||||||||||||||
| Fliegendes Blatt | Das zwischen Einbanddeckel und Text befindliche Vorsatzblatt. Auf die Deckelinnenseite geklebt heißt es >"Spiegel". | |||||||||||||||||||||
| Fliegenköpfe | Verkehrt in den Letternsatz gestellte Bleitypen, die auf Korrekturen aufmerksam machen sollen. | |||||||||||||||||||||
| Fließdreischneider | Dreimessermaschine mit automatischer An- und Ablage des Schneidegutes. Jede Buchblockseite wird mit je einem Messer beschnitten. | |||||||||||||||||||||
| Florentiner Papiere | aufwändig verziertes Buntpapier mit Spitzenornamenten Florentiner Art. | |||||||||||||||||||||
| Fogel, Johannes | Buchbinder in Erfurt, der sich 1455 immatrikulierte. | |||||||||||||||||||||
| Fohlenhaut-Papier | stark geädertes Papier, das wie imitierte Haut aussieht, Rückseite weiß. | |||||||||||||||||||||
| Foliant | Buch über 35 cm Höhe; die nur einmal gefalzten Bogen wurden früher zum Heften ineinander gesteckt. | |||||||||||||||||||||
| Folien | Ursprünglich schmierig gemahlene, transparente Papiere, heute versteht man darunter hauptsächlich Kunststofffolien, die nach 1945 aufgekommen sind; sie lassen sich einfärben und hochfrequent schweißen. Während Acetatfolien aus Zellulose gewonnen werden, sind Öl oder Kohle die Ausgangsbasis für die aus ihnen gewonnenen Harze, die zu Folien und Gebrauchsgegenstände unter Hitzeeinwirkung geformt werden. F. gibt es in vielen Variationen, transparent, matt, glatt, glänzend, rau, selbstklebend, einseitig- oder beidseitig klebend, bedruck- und beschreibbar, kopierbar. F. sind sehr vielseitig einsetzbar z.B. zum Schutz von Einbänden, zum Reparieren von Büchern, zum Kaschieren, zum Laminieren, zum Versiegeln und Einpacken etc., Taschen aus F. dienen, eingeklebt in Bücher oder Broschüren zur Aufnahme von Einzelblättern, Prospekten u.a. | |||||||||||||||||||||
| Fotografieren von Büchern | Um eine Reliefwirkung von Stempeldrucken zu vermeiden, müssen Bücher entweder von vorn oder bei Blinddrucken seitlich, von rechts, beleuchtet werden. | |||||||||||||||||||||
| Furch, Eberhard | (* 10.11.1929) Seit 1970 Schriftleiter der in Hannover erscheinenden Buchbinder-Fachzeitschrift "Bindereport", F. besuchte die Folkwangschule in Essen und die Münchener Meisterschule für Buchbinder. | |||||||||||||||||||||
| Folieren | Nummerieren, namentlich von Geschäftsbuchseiten, mit gleichen gegenüberliegenden Seitenzahlen; das F. wird mit Handapparaten (>Hand-Paginierer), fußbetätigten Nummeriermaschinen und mit in einen Drucksatz eingebauten Nummerierwerkzeugen vorgenommen. | |||||||||||||||||||||
| Folio | Einmal gefalzter Papierbogen über 35 cm Höhe, abgekürzt Fol. oder 2o. | |||||||||||||||||||||
| Fomm, August | (* 5.4.1828, + etwa 1898). F. entwickelte 1851 die erste Schneidemaschine, zu gleicher Zeit wie Karl Kraus in Leipzig. Bis 1945 wurden seine Doppelschneidemaschinen in kleinen Betrieben benutzt F. bauten Abpressmaschinen und Prägepressen. 1866 kam die erste Dreiseitenschneidemaschine mit drehbarem Tisch heraus. 1876 die erste Viersäulen-Prägepresse, 1898 die erste Schnellschneidemaschine mit Selbstpressung. 1907/08, die Dreimessermaschine. Der Betrieb wurde nach 1945 in der ehemaligen DDR enteignet. | |||||||||||||||||||||
| Forgold | Englisch: Skin-Glace; Grundiermittel für Hand- und Pressvergoldungen; F. besteht aus gelöstem Lack in Wasser. | |||||||||||||||||||||
| Formalin | Auch Formaldehyd genannt; wird als keimtötendes Mittel benutzt und kann Klebstoffen zugesetzt werden, weil es härtend wirkt. F. wird heute meist durch andere Chemikalien ersetzt. | |||||||||||||||||||||
| Formate | >Papierformate, Normformate (DIN). | |||||||||||||||||||||
| Formatbogen | wird dem Buchbinder von der Druckerei zur Verfügung gestellt, damit er den genauen Beschnitt festlegen kann. | |||||||||||||||||||||
| Formateinteilung | Buchhändler und Bibliothekare verwenden folgende Bezeichnungen: Buchhöhe bis zu
auch folgende Formateinteilung ist anzutreffen: |
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| Formieren | Das Pappenkantenabschneiden bei "angesetzten Buchdeckeln"; Handarbeit, die durch Verwendung des >Kantenlineals, das einen erhöhten Anschlag besitzt, erleichtert wird. | |||||||||||||||||||||
| Forwarding | (engl.) Bezeichnung für die technische Bindearbeit bis zum Handvergolden, "Finishing" genannt. | |||||||||||||||||||||
| Fotokarton | stabiler Karton in verschiedenen Farben z.B. zum Aufziehen von Fotos. | |||||||||||||||||||||
| Fourdrinier | Langsiebpapiermaschine, nach den Brüdern Henry und Sealy F. benannt. | |||||||||||||||||||||
| Fortdruck | Auflagendruck, der nach der Korrektur zum Druck freigegeben, "imprimiert" ist. | |||||||||||||||||||||
| Fragment | Übrig gebliebene Teil eines Ganzen. | |||||||||||||||||||||
| Fraktur | Auch "gebrochene Schrift" genannt; die "Deutsche Schrift" bricht die glatten Schriftformen der Antiqua in abgesetzte Einzelformen, verrundet sie bei der "Schwabacher" und Kanzleischriften des Mittelalters; die F. ist zu Gunsten der leichter lesbaren Antiquaschrift zurück gedrängt worden und wurde von den Schriftkünstlern in vielen Formen variiert. | |||||||||||||||||||||
| Franzband | Ledereinband, auf >"tiefem Falz" angesetzt; Halbfranzband, wenn nur der Rücken mit Leder überzogen ist; die Einbandpappen sind direkt an die Anpressfälze geschoben und haben keinen Gelenkspielraum, wie ihn der technische einfachere Lederband hat; die Heftbünde kleben außen auf den Deckeln oder werden nach französischer Manier durch den Deckel gezogen; solideste Einbandtechnik,, zeitaufwändig. Der Name F. weist auf die aus Frankreich stammende Technik hin; im Französischen wird der F. "Reliure prorement dite" genannt. | |||||||||||||||||||||
| Französische Broschur | Immer geheftet, mit Vorsatz versehen, meist unbeschnitten, in einem Kartonumschlag gehängt, der ringsum überstehende Kanten hat; um diesen wird der bedruckte Umschlag gelegt und zu dessen Schutz ein Pergamin-Umschlag. | |||||||||||||||||||||
| Französische Buchbinderei | Im Gegensatz zur deutschen Buchbinderei, bei der das Einbinden des Buches in einer Hand liegt, kennt die französische Buchbinderei eine weitgehende Aufgabenteilung, die schnell und gut arbeitet; diese Spezialisten sind Buchbinder, Goldschnittwerkstätten, Handvergolder und mit eigenen Werkstätten und Lehrlingen selbständig; Buchbinder sind selten auch Dekorentwerfer; sie erhalten die Buchentwürfe von Laien, die dann Einbandkünstler genannt werden. | |||||||||||||||||||||
| Fratzscher, Otto | (* 15.2.1895, + 1979). Druckte als erster deutscher Buchbinder mit elektrisch beheizten Vergoldewerkzeugen; er war ein vorzüglicher Handvergolder, MDE-Mitglied und Fachlehrer in Offenbach am Main. | |||||||||||||||||||||
| Freiexemplare | Unberechnete Autorenexemplare, Pflichtexemplare die an die Nationalbibliotheken gehen; auch Redaktionen, einige Dienststellen, Rezensenten usw. erhalten F. | |||||||||||||||||||||
| Freihandvergolden | Handvergolden ohne Vordruck durch eine gezeichnete Pause; beim F. werden lediglich die Ansetzpunkte für die Vergoldewerkzeuge mit einem Zirkel markiert. | |||||||||||||||||||||
| Friktion | Reibung z.B. bei Maschinenkupplungen, wobei ein angetriebenes Maschinenteil ein nicht angetriebenes mitnimmt; F. auch bei Kalandern, wenn durch eine reibende, verzögerte Glättung ein Papier satiniert werden soll. | |||||||||||||||||||||
| Fröde, Otto | (* 30.9.1984, + 8.4.1968). Inhaber einer Leipziger Großbuchbinderei und der "Brieger Geschäftsbuchfabrik" in Schlesien. F. war Dorfnerschüler, arbeitete als Handvergolder bei E. Schultze in Düsseldorf, war 1922 Leiter der Handbuchbinderei Gustav Fritzsche in Leipzig und Gründer der "Tegeler Buntpapierfabrik". Als Mitglied des ersten MDE war er dessen Schriftführer. Er schrieb "Die Handbuchbinderei" und "Franz Weiße". | |||||||||||||||||||||
| Frontispiz | Illustration gegenüber dem Titelblatt eines Buches. | |||||||||||||||||||||
| Frosch | Materialfalte in Brieftaschen u.a. | |||||||||||||||||||||
| Frühdrucke | Drucke, die von 1500-1550 erschienen sind; bis 1500 erschienene Drucke werden "Incunabeln" oder "Wiegendrucke" genannt. | |||||||||||||||||||||
| Füllstoffe | Erden (Chinaclay, Blancfix, Titandioxyd, Kaolin u.a.) die den Faserstoffen bei der Papiererzeugung zugesetzt werden, um dem Papier Griff, Opazität und eine gewisse Glätte zu geben. | |||||||||||||||||||||
| Funke, Karl | (* 13.9.1888, + 1.5.1945) Studienrat an der Kunstgewerbeschule in Leipzig, pflegte als Ersatzmaterial für Leder die Strohintarsia. | |||||||||||||||||||||
| Furch, Eberhard | (* 10.11.1929); F. besuchte die Folkwangschule in Essen unter Günter Krickler, die "Münchener Meisterschule für Buchbinder" mit Abschluss der Meisterprüfung für Handwerk und Industrie. Er war Betriebsleiter einer Buchbinderei in der Schweiz und ist seit Oktober Schriftleiter des "Allgemeinen Anzeigers für Buchbindereien" danach des "Bindereports" in Hannover. F. ist MDE-Mitglied. | |||||||||||||||||||||
| Furler, Alfred | (* 23.3.1926). Fachlehrer in Basel, besonders an Maschinentechnik interessiert. Er besitzt eine genaue Fachdokumentation über Schrifttum, Personen, Material usw. F: ist Mitglied des "Schweizerischen Werkbundes" und der "Ugra-Kommission" des VBS, gehört der Redaktion der Kennziffer-Zeitschrift "grafiscope" an und ist Experte für die Untersuchung von buchbinderischen Schadensfällen. Er schrieb: "Technologie der Klebebindung", "Falzen in der Praxis", "Arbeitstechniken" und "Materialien in der industriellen Buchbinderei". | |||||||||||||||||||||
| Fußnote | In kleinerer Schrift an den Fuß einer Druckseite gestellte Erklärung. | |||||||||||||||||||||
| Fust, Johannes | Geldgeber Gutenbergs mit dem er 1450 einen Vertrag abschloss, ihn aber später kündigte, wodurch Gutenberg seine Werkstatt verlor; F. führte diese Werkstatt mit seinem Schwiegersohn Peter Schöffler weiter und druckte u.,a. das "Psalterium" verbesserte den Schriftguss und schuf neue Typen; aus seiner Werkstatt kamen die meisten Incunabel-Drucke. | |||||||||||||||||||||
| Fußsteg | Mit Blindmaterial freigehaltener Raum am Fuß einer Druckseite. | |||||||||||||||||||||
| Futura | Von Paul Renner 1926 aus der "Grotesk" entwickelte elegante Skelettschrift mit besserem Raumausgleich innerhalb der Versalien. | |||||||||||||||||||||
| Futterale | Schutzhüllen, Buchschuber; für den Versand aus unbezogener Pappe bestehend, für wertvolle Handeinbände überzogen, an den Kapitalen der Rückenrundung angepasst; "Solander-Schuber" sind mit Asbest ausgekleidete, feuersichere Formschuber mit Hals und dicht schließendem Kopfteil. |
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