| Um einen Begriff auf dieser Seite zu suchen, drücken Sie die Tastenkombination STRG+F, geben Sie in das Feld den gesuchten Begriff ein und bestätigen Sie die Eingabe. |
| Quadrata | Urform der lateinischen Großschrift der "Kapitalis" aus dem 7.Jh. v. Chr., die eine Steinmetzschrift war. Im 4.-7. Jh. als Buchschrift mit der Rohrfeder geschrieben. |
| Quadratfuß | Bis 1935 Lederberechnungsmaß nach dem englischen Q. = 929 qcm; etwa 30 cm im Quadrat. |
| Quadratmeter | Ein Quadrat von 1 x 1 m Seitenlänge - 100 Quadratdezimeter (qdm). Leder und Pergament wird seit 1935 nach Q-Flächeninhalt berechnet. |
| Quadratmetergewicht | Papiergewicht in Gramm auf die Fläche eines Quadratmeters bezogen (g/m²). Papier unter 20 g/m² werden als Seidenpapiere, zum Teil auch als Luftpolsterpapiere bezeichnet. Vorsatzpapiere bewegen sich zwischen 80 - 120 g/m². Ab 160 g/m² kann man von einem Karton sprechen. Es gibt spezielle Papiergewichtswaagen. |
| Quadratur | Quadratische Ausschluss-Stücke aus Letternmetall |
| Qualität | Güte einer Ware oder Sache. Bei Materiallieferung gibt es auch 1., 2. und 3. Q. |
| Quart | Früher 22,5 x 28,5 cm großes Papierblatt, hetzt durch DIN A4 ersetzt (21 x 29,7 cm). Abgeleitet von gefalzten Druckbogen mit vier Blättern = 8 Seiten, ein Buchformat von höchstens 35 cm Höhe. Darüber heißt es "Folio". |
| Quaterne | Alte Bezeichnung für einen fünfteiligen Einsteckbogen. |
| Quebrachholz | Gerbholz. Mit Q. gegerbte Lederfelle sind durch den >"Roten Verfall" gefährdet. Q. ist ein Extrakt aus dem argentinischem Q. |
| Quellenwerk | Werk, dessen Verfasser als Zeitgenosse den geschilderten Ereignissen nahe steht. |
| Quellstärke | Leicht abgebauten Stärke, mit Chlorkalk oder anderen Chemikalien behandelt, danach getrocknet und gemahlen. Q. quillt durch Zugabe ´kalten Wasser pastös auf. Zu wenig abgebauten Stärken ergeben grobkörnige Kleister, Trockenkaltleime ergeben feinkolloide, gut brauchbare >"Pflanzenleime". |
| Querbrett | Buchenholzbrett, dessen Jahresringe quer zum Einpressbalken einer Handpresse verlaufen und deshalb beim Einpressen nicht brechen. |
| Querformat | Format, in der die Breite länger ist als die Höhe. |
| Querlaufendes Papier | Es dehnt sich beim eingebundenen Buch in der Buchhöhe, statt wie es technisch richtig wäre, in die Breite. Folge: erschwertes Einbinden, Falten im Bundsteg bei Feuchtigkeit, sperriges Umblättern. Bei der Klebebindung besteht die Gefahr des Herausbrechens aus dem Klebstoffverband. Q. ist als Fehler dem Buchdrucker anzulasten. Q. laufende Kartone erschweren als Umschläge das Öffnen von Broschüren. Karteikarten müssen aber querlaufend geschnitten werden, um das Zusammenfallen in Karteikästen zu verhindern. |
| Querschneider | Papierschneidemaschinen, die Rollenpapier in Bogen schneidet. Vorwiegend in Papierfabriken zu finden. Die Papierbahnen mehrerer Rollen laufen zu einem Strang zusammengefasst, durch den Q. und werden dabei in Bogen zerschnitten. |
| Quetsche | Spottausdruck für kleine Buchbinderei, die minderwertige Arbeit liefert. |
| Quetschen | Verquetschen; fachlicher Spott für unsauberes Handvergolden. |
| Quetschfalten | Beim Falzen starker Papiere lassen sich Q. durch Einsetzen von Perforierrädern in die Falzmaschinen verhindern. |
| Quertitel | Buchrückentitel, quer zum Buchrücken stehend. Sie wurden im 15. und 16.Jh. auf die Buchvorderschnitte geschrieben, als es noch keine Rückentitel gab. |
| Quinterne | Alte Bezeichnung für einen aus fünf Teilen bestehenden Einsteckbogen. |
We support
© Schmedt 2013